Rückblick First Responder Symposium 2009

Erstes Firstresponder Symposium mit grossem Erfolg durchgeführt

Die Schweiz verfügt nahezu flächendeckend über ein anerkannt gutes Rettungswesen. Ausbildung, Ausrüstung und Konzepte sind auf einem hohen Standard - und gleichwohl kann das System nicht alle Bedürfnisse von Menschen in Not unmittelbar bedienen.
In einigen Notfallsituationen sind ein paar Minuten mehr oder weniger für die Versorgung eines Verletzten oder Erkrankten zwar eine unangenehme Zusatzbelastung, gleichwohl aber nicht lebensbedrohlich. In anderen - klassischerweise bei einem Patienten mit Herz-Kreislaufstillstand - entscheiden sie über Leben und Tod.
Da es realistischerweise nicht möglich ist, das Land mit einem noch dichteren Netz professioneller Rettungsdienste zu überziehen, müssen andere Konzepte entwickelt werden, um die therapiefreien Intervalle zwischen Ereigniseintritt und lebensrettender Intervention zu verkürzen.
Um in akut lebensbedrohlichen Situationen bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes schnell eine medizinische Basisversorgung sicherstellen zu können, sind keine hoch spezialisierten Fachleute notwendig. Diese Aufgaben können auf gutem Niveau durch seriös geschulte Laien übernommen werden. So ist der SRC (Swiss Resuscitation Council -SRC) der Meinung, dass Defibrillatoren in erster Linie in die Hand von Laien gehören, die ein erhöhtes Risiko haben, einen Patienten im Herz-Kreislaufstillstand anzutreffen. Damit sind z.B. Feuerwehrleute, Polizeiangehörige, Bahnhofpersonal oder Stadionangestellte gemeint. Diese gut begleitbaren Personengruppen, sogenannte First Responder, sollten in erster Priorität in der Anwendung des Defibrillators geschult werden.
Seit wenigen Jahren entstehen an verschiedenen Orten zunehmend organisierte Firstresponder Gruppen, oftmals auf Initiative einzelner Organisationen, insbesondere von Feuerwehren.
Um Fortbildung und Austausch unter diesen Gruppierungen zu ermöglichen, fand am 28. März
2009 das erste Schweizer Firstresponder Symposium in Nottwil statt.
Veranstaltet wurde das Symposium vom Schweizer Institut für Rettungsmedizin SIRMED.
Das Patronat für die Veranstaltung übernahmen der Interverband für Rettungswesen (IVR), der Swiss Resuscitation Council (SRC) und die Swiss Medical Rescue Commission (SMEDREC)
Die Veranstaltung fand im Guido A. Zäch Institut in Nottwil statt.
Es gab eine Referatereihe mit anerkannten Fachleuten, begleitende Workshops und eine Fachausstellung. Erstmals erhielten damit Angehörige von Firstresponder Gruppen einen Rahmen, innerhalb dessen sie sich gleichzeitig fachlich weiterbilden, über Produkte informieren, sowie ins Gespräch mit Experten und Gleichgesinnten kommen können.
Mit insgesamt über 150 Beteiligten war die Veranstaltung ein grosser Erfolg. Das nächste Firstresponder Symposium finde

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